Ron Esclavo 12: Der jüngste Spross in die Familie

Wie bereits beim Review von der Dezember Lieferum angekündigt, folgt heute das Review zum kleinen Bruder des Ron Esclavo XO Cask: der Ron Esclavo 12.

Herstellung

Die Herstellung aller Ron Esclavo Produkte erfolgt bei Alcoholes Finos Dominicanos nach demselben Vorgehen. Für alle Rumsorten verwenden sie ihr selbst angebautes Zuckerrohr. Aus diesen gewinnen sie zum einen den Zuckerrohsaft als auch die Melasse, welche sie jeweils nach der Fermentation in den Column Stills destillieren. Nach der Destillation füllen sie den entstandenen Rum sowohl in amerikanische als auch französische Eichenfässer ab. Anders als beim Ron Esclavo XO Cask dürfen die Rumsorten vom Ron Esclavo 12 aber nur zwischen 6 bis 12 Jahre reifen bevor sie miteinander verblendet und gesüßt werden.

Geruch

Aufgrund des Ron Esclavo XO hatte ich ehrlich gesagt eine gewisse Erwartungshaltung bei den Duftnoten. In der Nase scheint es sich jedoch beim Ron Esclavo 12 um einen anderen Rum zu handeln. Er verspricht sofort einen süßen Geschmack im Mund durch die sehr klaren Vanille- & Karamellnoten.

Geschmack

Wie bereits in der Nase angedeutet handelt sich bei dem Ron Esclavo 12 um einen Rum aus der süßen Fraktion. Denn ihr werdet geschmacklich direkt intensive Karamell- & Vanillearomen erkennen, die von einer ausgewogenen Süße begleitet werden. Wenn ihr ihm lang genug Zeit im Mund gebt, könnt ihr noch ganz dezent Kokosnussnoten erahnen.

Fazit

Für 30 Euro haltet ihr mit dem Ron Esclavo 12 einen milden und ausgewogenen Rum in den Händen. Für den Einstieg ist er ganz angenehm, aber ich würde lieber die paar Euro mehr für den Ron Esclavo XO investieren.

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